Das Haus "Zur Rosen"

Zu den touristischen Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum Jenas gehört zweifellos das in unmittelbarer Nähe des Johannistores gelegene Gasthaus "Zur Rosen". Das ehemalige Weinbauerngehöft mit Tiefkellern aus dem 13. Jahrhundert erhielt seine jetzige Gestalt durch einen Renaissanceumbau im ausgehenden 14. Jahrhundert.

Die Geschichte des Studentenklubs Rosenkeller e.V.

Tritt man durch das Vorderhaus auf den Hof, so findet man hier den Eingang zu den ehemaligen Weinkellern des Gasthofes. Die gothischen Tonnengewölbe liegen auf verschiedenen Höhenebenen und waren nach dem Niedergang des Weinbaus in Jena lange Zeit ungenutzt. 1965 begannen Studenten der landwirtschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität, in freiwilliger Arbeit mit den Ausgrabungen und der Rekonstruktion der Gewölbe. Am 3. Mai 1966 konnte dann der "Studentenclub Rosenkeller" - nach dem Weimarer "Kasseturm" der zweite seiner Art - eröffnet werden. Seitdem hat sich der Rosenkeller zum wichtigsten jugendkulturellen Zentrum in Jenas Innenstadt entwickelt.

Geboten wird hauptsächlich Live- und Discomusik zum Tanzen und zum Zuhören, aber auch Vorträge, Lesungen und Gesprächsrunden. Dies könnte man vielleicht auch in manch anderem Club finden, im Rosenkeller entsteht daraus aber eine faszinierende Mischung aus Kneipe, Kommunikation und selbstorganisierter Kultur. Dies liegt wohl in der Struktur begründet, denn kein privater Kneipier, sondern ein eingetragener Verein bewirtschaftet die Räume. So muß der Kommerz nicht im Vordergrund stehen und es bleibt Raum für freundliches Begegnen, für Flirts, für Kultur...

Organisation

Führung

  • Programmverantwortlicher: Thomas Schau
  • Vorstandsvorsitzender: Frank Hanke
  • Geschäftsführer: Jens Napierkowski

Eckdaten

  • Fassungsvermögen etwa 500 Personen (max. 250 bei Konzerten)
  • im Sommer natürlich mit Biergarten
  • Überwiegend studentisches Publikum
  • Preise dem studentischen Geldbeutel angepasst
  • die Anmietung des Klubs für Feierlichkeiten ist möglich

© 2013, 2014 Rosenkeller e.V.

Impressum