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Ladies First – Tour 2017

Irgendwo zwischen Rap und Pop – das Powergirl LUMARAA!

LUMARAA zählt aktuell zu den Top-3-Rapperinnen des Landes. Mit über 40 Millionen YouTube-Klicks auf ihren Videos, ausverkauften Clubtouren, unzähligen Festival-Auftritten, sowie über 60.000 treuen Facebook Fans startete sie mit ihrem aktuellen Album „Gib mir mehr“, das am 05.02.2016 erschien, von einer absoluten Pole-Position. Die fünfundzwanzigjährige LUMARAA wuchs als Sabine Gerling im beschaulichen Landshut in Bayern auf. Früh offenbarte sich ihr Talent für Texte und Melodien. Im Jahr 2008 ging es dann mit der Musik los: Mit dem Mixtape „Anfang einer neuen Zeit“ und ihren Musikvideos machte sie bundesweit auf sich aufmerksam. Damals wie heute verbanden ihre Songs unbändigen Hunger, beeindruckende Rap-Skills und Gesang mit gefühlvollen, authentischen Texten. Das Gesamtpaket stimmte von vornherein. Wie einst ihr großes Idol KOOL SAVAS, zog es auch LUMARAA aus der Klein- in die Hauptstadt, um dort alles auf die Karte Musik zu setzen. Mit Tatendrang arbeitete sie in Berlin am ersten Album. Gleichzeitig wurde sie aber erstmals mit den Schattenseiten des Business konfrontiert. Ihr Talent und die immense Popularität im Netz weckte die Begehrlichkeiten der Musik-Industrie, die aus ihr ein Produkt formen wollten. Obwohl sie ihr Debütalbum „Mädchensache“ auf Platz 17 der Newcomer-Charts platzierte, fehlte ein Umfeld, das an sie glaubte. „Ich habe mir in die Musik reinreden lassen.“, stellt sie in der Retrospektive fest. LUMARAAs Beziehung zerbricht, so wie die Zusammenarbeit mit ihrem bisherigen Management und Produzenten. Sie zieht den fälligen Schlussstrich und beginnt die Arbeiten am zweiten Album – zunächst allein. „Nichts ist so schlecht, dass es nicht für irgendwas gut ist.“ Kein Credo beschreibt die einzigartige Erfolgsstory der Rapperin und Sängerin LUMARAA so gut. Einzigartig ist die Geschichte vor allem deswegen, weil sie keinen entspannten Spaziergang beschreibt, sondern einen steinigen und entbehrungsreichen Weg. Nur ihre Leidenschaft zu kämpfen hat sie weitergebracht, denn echte Unterstützung fehlte ihr lange. Erst das splash! Festival 2014 markiert den endgültigen Wendepunkt ihrer Karriere: Dort lernt sie den Rapper DER ASIATE kennen und die Beiden verlieben sich. „Alles hat einen Sinn, egal was es ist.“, sagt sie heute, „Vielleicht musste ich auf die Fresse fallen, um herauszufinden, was ich wirklich brauche.“ Ihr wird bewusst: „Ich brauche keine erfundene Story, die sich vermarkten lässt.“ – Sie ist selbst die Story.

Über 60.000 Menschen folgen ihr mittlerweile auf Facebook, fast genauso viele auf YouTube. Diese Leute kennen ihre Geschichte längst und so widmet LUMARAA „Gib mir mehr“ ihren treuen Fans, die sie seit Jahren unterstützen und begleiten. LUMARAA ist als Mensch und Künstlerin nahbar. Gerade das ist das Faszinierende an der Vollblut-Musikerin und der Schlüssel zu ihren Fans. Das von vielen Fans mit Spannung erwartete Album „Gib mir mehr“ ist eine Herzensangelegenheit für LUMARAA. Hinter sich weiß sie nun ein Management, das ihr den nötigen Rückhalt gibt, aber nicht in die Kunst reinredet. Mit ihrem Partner lebt LUMARAA nun in Leipzig. Aufgenommen hat sie das Album jedoch gemeinsam mit Robert Diekmann (DER ASIATE, SILLA) in Berlin. In dieser Kollaboration entstand die gemeinsame Version ihres Albums „Rap mit Pop-Anleihen“. Die Tonalität trifft den Ton der Zeit. Auch textlich hat sich LUMARAA freigemacht: „Ich bin dieses Album viel, viel lockerer angegangen. Ich habe Musik gemacht, die einen nicht nur runterzieht, sondern auch aufbaut. Es ist genau die richtige Mischung zwischen positiven und nachdenklichen Nummern.“ Der Track „Drachenfliegen“ beschreibt genau das Glück, das sie in ihrer Musik gefunden hat: Endlich das eigene Talent richtig einsetzen zu können und zu spüren, dass die Musik bei den Fans ankommt. Die Unterstützung, die sie von denen bekommt, bedeutet LUMARAA unglaublich viel („Jedes Wort“). Mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht, sagt Sie „Ich fühle das 2016 mein Jahr wird, und dieser Gedanke macht mich unglaublich glücklich.“ Egal ob es um die humoristische Absage ans Selbstmitleid der verflossenen Liebe geht wie auf der sehr radioaffinen Single „Gib mir mehr“ oder die ergreifende Liebeserklärung an DER ASIATE („Du“), sie kann jedes Thema unterhaltsam, aber mit der nötigen Ernsthaftigkeit verpacken. Musikalisch geht sie die Themen verspielt an und wagt auch mal das Experiment, einen ganzen Song zu singen („Fick dich“). Und doch merkt man, dass sie in der kompetitiven Rap-Szene sozialisiert wurde: Sie rappt durchgehend auf allerhöchstem technischen und textlichen Niveau und thematisiert das auch völlig zurecht („Ich bin die Eins“).

Fr, 21.04.2017, 19:00
ROSENKELLER
RAP POP
VK 14,-



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